Kaffee

Geschichte des Kaffees

Es gibt etliche Legenden, wie der Kaffee entdeckt wurde. Sicher ist, dass die Kaffeepflanze eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit und eine durchnittliche Temperatur von 20 Grad Celsius braucht, um sich optimal entwickeln zu können. Diese Voraussetzungen sind zwischen dem 24. südlichen un dem 24. nördlichen Breitengrad gegeben. Die Region Kaffa in Äthiopien könnte also Urheimat und Namensgeber der Pflanze sein.

Es fanden sich Belege, dass ab der Mitte des 15. Jahrhunderts in Arabien Kaffee getrunken wurde. Um dieselbe Zeit wurde begann auch die Kultivierung der Pflanze. Über Mekka und Mediana, dem Ziel einer großen Zahl von Pilgern, verbreitete sich der Kaffe in ganz Arabien.

Die Türken sorgten später für die weitere Verbreitung. Durch Kriege vergrößerter sich das Osmanische Reich bis weit in den arabischen Raum. Die dortigen Anbaugebiete fielen in die Hände der Besatzer. In Konstantinopel (heute Istanbul) wurde 1554 das erste Kaffeehaus gegründet.

Leonhard Rauwolf, ein schwäbischer Arzt, Botaniker und Entdeckungsreisender, berichtete 1582 als erster Europäer über die Wirkungen des Kaffees.

Anfang des 17. Jahrhunderts beginnt der Handel mit Europa in großem Stil. Mitte des Jahrhunderts wurden Kaffeehäuser in Italien, England, Frankreich und den Niederlande gebaut. 1673 eröffnete in Bremen das erste deutsche Kaffeehaus.

Nachdem Kaffeepflanzen aus den arabischen Anbaugebieten geschmuggelt worden waren begann in den Kolonien der Niederlande, Spaniens und Portugals der Kaffeeanbau. Dadurch verbilligte sich das anregende Getränk. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Kaffee endgültig zum Volksgetränk geworden.

 

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